Regionalliga Süd - West


 

 
















 

Kleenheim stand Pate bei Mainzer Meisterschaftsfeier

 

Handball-Regionalliga Südwest, Frauen:

SG Kleenheim stand nach der Pause Pate bei Mainzer Meisterschaftsfeier / 22:32 (14:14)-Schlappe der Spielgemeinschaft beim neuen Meister und Zweitliga-Aufsteiger 1.FSV Mainz 05

(vk) Am 26. und letzten Spieltag sind alle Entscheidungen in der Handball-Regionalliga Südwest der Frauen gefallen. Die SG Kleenheim konnte dem neuen Meister und künftigen Zweitligisten 1.FSV Mainz 05 nur eine Halbzeit lang Paroli bieten und stand besonders nach dem Seitenwechsel Pate bei den Mainzer Meisterschaftsfeierlichkeiten. Nach einem respektablen 14:14-Pausenstand unterlagen die Mittelhessen vor 450 Zuschauern in der Sporthalle der Gustav-Stresemann-Wirtschaftsschule Mainz beim 1.FSV Mainz 05 deutlich mit 22:32. Die Kleenheimerinnen hatten ein wenig darauf gesetzt, das Mainz vielleicht nervös agieren würde, weil der knappe Sieg der DJK/MJC Trier II tags zu vor bei der TSG Ober-Eschbach Team und Verantwortliche unter Druck gesetzt haben könnte. Doch davon war besonders nach der Pause überhaupt nichts zu spüren. „Wir haben in der ersten Halbzeit richtig gut gespielt“, lobte Kleenheims Trainer Christian Grzelachowski. Mainz agierte nervös und Kleenheim ging mit 2:0 in Führung. Nach zehn Minuten hatte Mainz beim 4:2 die Führung erobert. Kleenheim aber spielte befreit auf und konnte beim 6:6 (17.) ausgleichen. Mainz holte sich beim 10:8 (22.) die Führung zurück, ehe die Mittelhessen mit einem tollen 5:0-Tore-Lauf in fünf Minuten einen 13:10-Vorsprung (27.) erarbeiteten. „Eine unberechtigte Zeitstrafe gegen Nadja Lang hat Mainz dann wieder ins Spiel gebracht“, erklärte der Kleenheimer Trainer. Mainz glich aus, ehe Kleenheim mit 14:13 nach vorne ging. Zehn Sekunden vor dem Pausenpfiff musste auch Annett Kraban für zwei Minuten vom Platz und die Rheinhessen egalisierten zum14:14-Pausenstand, was für Meisterschaft und Aufstieg gereicht hätte.
„Während die Mannschaft in der ersten Halbzeit richtig gut gearbeitet, aggressiv gespielt hat und auch das Rückzugsverhalten stimmte, war es nach dem Wechsel ein rabenschwarzer Tag“, analysierte Grzelachowski. Das Kleenheimer Team brach völlig ein. Nach dem 17:16 (33.) ging zehn Minuten lang bei der Spielgemeinschaft gar nichts, die Rheinhessen setzten sich vorentscheidend auf 24:17 (43.) ab und die ersten Mainzer Fans feierten schon. Mainz hatte zudem die 3:2:1-Abwehr auf eine 6:0-Formation umgestellt. „Das haben wir überhaupt nicht mehr geregelt bekommen, wir hatten dann keine Chance mehr“, sagte der Gästetrainer. Kleenheim ist in die alte Lethargie verfallen, war nicht clever genug und hat die Zweikämpfe nicht mehr angenommen, so dass am Ende eine Zehn-Tore-Klatsche stand. „Wir haben keine Gegenwehr mehr gezeigt, Mainz hat verdient gewonnen, Glückwunsch an den Verein“, sagte Grzelachowski abschließend.
Die SG Kleenheim fiel durch diese Niederlage noch auf den siebten Rang in der Abschlusstabelle zurück, weil auch der direkte Vergleich mit dem Thüringer HC II verloren ging.

Mörfelden/Walldorf hat die Qualifikation für die 3.Liga nicht geschafft. Dagegen ist wie erwartet Bensheim/Auerbach II in der kommenden Saison Drittligist.

1.FSV Mainz 05: Simon, Klassen; Wriedt (6), Krause, Madeleine Gieseler (10/4), Kartheuser (2), Wirsing (1), Assina Müller (5), Joelle Gieseler (1), Graf (1), Holstein (6/2).

SG Kleenheim: Völpel, Sölva; Schödl (1), Lang (5), Leib (1), Salzmann, Reeh (1), Schmidt (5/2), Steinbach (7/5), Jensen (1), Kraban (1).

Im Stenogramm / Schiedsrichter: Junkes/Scholer (Schwalbach/Elm / Überherrn). / Zuschauer: 450. / Zeitstrafen: 6:4 Minuten. / Siebenmeter: 6/6 – 10/7.

Volkmar Köhler                                             

 


 

 

Einiges noch offen am letzten Spieltag

 

Handball-Regionalliga Südwest, Frauen:

SG Kleenheim beendet Saison beim vermeintlichen Meister 1.FSV Mainz 05 / 05erinnen sind mit einem Remis Meister und Aufsteiger / Kleenheim in der Besetzung des letzten Wochenendes

(vk) Einiges ist noch offen vor dem 26. und letzten Spieltag in der Handball-Regionalliga Südwest der Frauen, ehe diese Spielklasse aufgelöst und die 3.Liga mit vier Gruppen neu eingeführt wird.

Neben der noch nicht ganz entschiedenen Meisterfrage, stehen mit dem TV Idstein, der DJK Marpingen, dem SV Reichensachsen und dem SV Aufbau Altenburg erst vier der fünf Absteiger fest. Die Entscheidung im Fall des fünften Absteigers fällt zwischen der SG Bensheim/Auerbach II (26:24 Punkte / Absteiger Idstein wird erwartet) und der HSG Mörfelden/Walldorf (25:25 / beim Dritten TuS Neunkirchen zu Gast).
Im Meisterrennen hat Kleenheims Gegner 1.FSV Mainz 05 (37:13) als Spitzenreiter die besten Karten. Der Rangzweite DJK/MJC Trier II (35:15) gastiert am Samstag um 19.30 Uhr beim Vierten TSG Ober-Eschbach und kann nur mit einem Sieg die „Meenzer dynamites“ noch einmal für das Heimspiel am Sonntag um 17 Uhr in der Sporthalle der Gustav-Stresemann-Wirtschaftsschule Mainz (Hechtsheimer Straße 21) gegen den Rangsechsten SG Kleenheim (29:21) unter Druck setzen bzw. in Verlegenheit bringen. Der bessere direkte Vergleich bei eventueller Punktgleichheit spricht bei 3:1 Zählern für Trier II.
Die 05erinnen haben im Vorfeld kräftig die Werbetrommel gerührt und mit Plakaten mit der Aufschrift „Alle in die Halle! Kommt alle es geht um den Aufstieg in die 2.Bundesliga. Aufstieg 2010“ sollen die Fans mobilisiert werden.
Bei einem Trierer Punktverlust in Ober-Eschbach ist der 1.FSV Mainz 05 schon vor der abschließenden Partie gegen Kleenheim Meister und Zweitliga-Aufsteiger. Allerdings kann Trier II mit einem Sieg in der Bad Homburger Vorstadt die Mainzerinnen gehörig unter Druck setzen, so dass das Nervenflattern einsetzen könnte. Mit einem Remis ist Mainz Meister und Aufsteiger.
Im Hinspiel beherrschte Kleenheim die Rheinhessen und gewann in Oberkleen mit 27:21. Damals hatte die aus Pohlheim stammende Trainerin Karin Euler gerade das Traineramt in Mainz übernommen. „Karin Euler hat in Mainz ausgezeichnete Arbeit geleistet“, sagt Kleenheims Trainer Christian Grzelachowski.
„Mainz hat mit der Achse Victoria Wriedt – Madeleine Gieseler – Kristin Kartheuser die stärkste Aufbaureihe der Liga, die einiges bewegen kann“. Analysiert Grzelachowski. Die Kleenheimerinnen erwarten eine aggressive 3:2:1-Deckung und haben rein gar nichts zu verlieren. Die erste Heimniederlage gegen Bensheim/Auerbach II schmerzt noch immer! „Wir wollen zeigen, das wir auch auswärts gewinnen können und wollen Mainz bis zur letzten Sekunde ärgern“, fordert der Kleenheimer Trainer noch einmal volle Konzentration seiner Mannschaft. „Mal sehen, ob wir schon neue Gesichter für die kommende Runde einspielen können“, deutet der Kleenheimer Trainer vielsagend an. „Wir sind gespannt auf die junge 18jährige Jugendnationalspielerin Assina Müller“, sagt der Gästetrainer. Die Nummer 13 der Rheinhessen brauchte auf Linksaußen beim jüngsten 32:21 (15:8)-Sieg der Mainzerinnen in Marpingen sieben Versuche für ihre sechs Treffer.

Die Kleenheimerinnen starten mit einem Fan-Bus die Reise zum letzten Meisterschaftsspiel in der Regionalliga nach Mainz. Der Bus fährt um 14.15 Uhr am Sonntag an der Turnhalle in Niederkleen ab.

Anmeldungen werden von Volkmar Köhler (Tel. 0641/9312526 oder Handy 0177/2898430) entgegen genommen.

Volkmar Köhler

 

 

 

© 2010
frauen1.sg-kleenheim.de Alle Rechte vorbehalten.